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In nur 5 Schritten ein medizinisches Überweisungsschreiben verfassen

Struktur und Beispiel eines Überweisungschreibens für Ärzte

Ein klares und präzises Überweisungsschreiben zu verfassen, ist eine unverzichtbare Kompetenz im medizinischen Bereich. Dieses Dokument gewährleistet die Kontinuität der Versorgung und erleichtert die Kommunikation zwischen Hausärztinnen und Hausärzten, Fachärztinnen und Fachärzten sowie anderen Gesundheitsdienstleistern. Doch wie strukturiert man eine solche Zuweisung effizient und bleibt dabei dennoch prägnant? In diesem Artikel finden Sie unseren praktischen Leitfaden in 5 Schritten sowie ein Beispiel für ein Überweisungsschreiben.

Was ist ein Überweisungsschreiben?

Ein Überweisungsschreiben ist ein medizinisches Dokument, das von einer Ärztin oder einem Arzt verfasst wird, wenn eine Patientin oder ein Patient an eine andere Fachperson überwiesen werden soll. Ziel ist es, wichtige medizinische Informationen weiterzugeben, um eine optimale Betreuung und Kontinuität der Behandlung zu gewährleisten.

Konkret ermöglicht dieses Schreiben Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen, den Kontext, die Vorgeschichte und die Erwartungen der Überweisung schnell zu verstehen. Gut formuliert spart es Ihnen und Ihrem Team Zeit und verbessert die Qualität der medizinischen Nachverfolgung. Hier sind die 5 Schritte, die Sie befolgen sollten:

Die 5 Schritte zum Verfassen eines Überweisungsschreibens

1. Beginnen Sie das Schreiben mit den Patientendaten

Damit die Kollegin oder der Kollege, an die oder den Sie das Überweisungsschreiben senden, über den passenden klinischen Kontext verfügt, geben Sie alle wesentlichen Informationen der Patientin oder des Patienten gleich zu Beginn des Schreibens an. Dazu gehören insbesondere:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Kontaktdaten (Telefon, E-Mail)
  • Krankenversicherungsnummer

2. Geben Sie den Zweck der Überweisung klar an

Erklären Sie in ein bis zwei Sätzen, warum Sie die Patientin oder den Patienten überweisen. Das Ziel sollte eindeutig sein, um Missverständnisse zu vermeiden und der Kollegin oder dem Kollegen zu ermöglichen, die Hintergründe der Überweisung schnell zu verstehen.

3. Fassen Sie die relevanten medizinischen Vorgeschichten zusammen

Beschreiben Sie nicht die gesamte medizinische Geschichte. Konzentrieren Sie sich nur auf das, was für die Betreuung durch die Fachperson relevant ist:

  • Chronische Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Diabetes)
  • Frühere Operationen
  • Bekannte Allergien
  • Aktuelle Medikamente (mit Dosierung)

4. Beschreiben Sie die Symptome und aktuellen Ergebnisse

Fügen Sie nur klinische Beobachtungen und Untersuchungen ein, die direkt mit der Anfrage zusammenhängen:

  • Symptome (Häufigkeit, Intensität, Verlauf)
  • Relevante Labor- oder Bildgebungsergebnisse
  • Jüngste körperliche Befunde

5. Definieren Sie klar Ihre Erwartungen im Überweisungsschreiben

Geben Sie an, was Sie von der Fachperson erwarten: eine Diagnose, eine Einschätzung, einen Behandlungsplan oder eine spezifische Nachsorge. So lassen sich Missverständnisse vermeiden.

Beispiel: „Ich bitte um Ihre Expertise, um eine koronare Herzerkrankung auszuschliessen und gegebenenfalls ergänzende Untersuchungen oder eine therapeutische Anpassung vorzuschlagen.“

Beispiel eines Überweisungsschreibens

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Das Überweisungsschreiben auf einen Blick

Ein effektives Überweisungsschreiben muss keine Seiten füllen – eine halbe, gut strukturierte Seite reicht völlig aus. Nennen Sie die wichtigsten Informationen zur Patientin oder zum Patienten, passen Sie den Inhalt an die jeweilige Fachrichtung an, nutzen Sie Absätze oder Listen für mehr Übersichtlichkeit und vergessen Sie nicht, Ihre Kontaktdaten anzugeben. Zusammengefasst umfasst der Prozess fünf einfache Schritte: Identifikation des Patienten, Zweck der Überweisung, relevante Vorgeschichte, Beschreibung der Symptome und klare Erwartungen.

Um diesen Prozess noch weiter zu vereinfachen, stellt OneDoc Werkzeuge zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Patientinnen und Patienten einfach überweisen und Überweisungsanfragen von Kolleginnen und Kollegen empfangen können – eine praktische Lösung, um die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsfachpersonen zu optimieren und die Kontinuität der Versorgung sicherzustellen.